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Datenschutzgrundverordnung - DSGVO wird verlangt

24.05.2018 Kategorien:
Datenschutzgrundverordnung - DSGVO wird verlangt

Wissen Sie eigentlich, was die DSGVO verlangt?

Nun unser aller Datenschutz ist immer noch aus dem Jahr 1995. Das nahm also die EU zum Anlass einfach mal grundlegende Änderungen anzuordnen. Das Gesetz ist seit 2016 beschlossene Sache und tritt morgen (Stand Do:24.05.2018 Gesetz Fr: 25.05.2018) in Kraft.
 

Doch was bedeutet das DSGVO für Sie als Betreiber einer Internetseite

  1. Seien Sie sich bewusst, was auf Sie zu kommt:
    Befassen Sie sich mit den Änderungen. Sorgen Sie dafür, dass die Verantwortlichen ihrer Homepage sich mit dem Thema auseinander setzen. Gerade wenn Sie ein größeres oder komplexerer Unternehmen sind.
  2. Was passiert mit den Daten, die von Ihnen erfasst wurden:
    Durch den neuen Grundsatz der Rechenschaftspflicht sind Sie als Unternehmen dazu verpflichtet, alle Daten, welche Sie von anderen Personen erfassen, sowie ALLE Aktionen mit diesen Daten zu dokumentieren. Sollten sich Daten ändern, stehen Sie in der Pflicht allen Unternehmen, denen Sie die Daten gegeben haben, die Änderung dieser Daten mitzuteilen.
  3. Rechtsgrundlage für personenbezogene Daten und die Verarbeitung:
    Sie sind verpflichtet eine Datenschutzerklärung anzulegen und in dieser MUSS stehen, was Sie alles mit personenbezogenen Daten machen. Selbst wenn Sie diese einfach nur speichern. Hierzu muss ein Abschnitt in Ihrer Datenschutzerklärung stehen.
  4. Was gehört sonst noch alles in die Datenschutzerklärung: 
    Sie sollten unbedingt erklären auf welcher Grundlage, gesetzlich gesehen, Sie zur Datenverarbeitung berechtigt sind. Auch sollte in ihrer Datenschutzerklärung vorkommen, dass Nutzer das Recht haben, sich zu beschweren, wenn ihre Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden.
  5. Rechte der Personen enthalten:
      - Neben dem Widerspruchsrecht (Erklärt in Punkt 4) haben Nutzer außerdem das Recht auf:
      - Auskunft über ihre Daten
      - Zugriff auf ihre Daten
      - Löschung der Daten
      - Ein Recht auf eingeschränkte Verarbeitung
      - Das Recht nicht in automatisierte Entscheidungsprozesse oder Profiling einbezogen zu werden
      - Korrektur ihrer Daten
      - Recht zur Datenübertragbarkeit
      - Was heißt das für Sie? Sie sollten überprüfen, ob alle diese Punkte in Ihrem Unternehmen erfüllt werden.
  6. Zugriffsanfragen der Nutzer:
    Zugriffsanfragen sollten schnell und mit möglichst wenig Bearbeitungszeit Ihrerseits stattfinden. Das heißt Sie sollten prüfen, ob es in Ihrem Unternehmen mehr Sinn macht die Kundendaten online zur Verfügung zu stellen. Natürlich obliegen Sie auch hier immer noch dem Schutz der Personenbezogenen Daten. Sie können diese nicht frei einsehbar für alle machen.
  7. Einwilligung:
    Stellen Sie sicher, dass Sie vom Nutzer eine Einwilligung für die Verarbeitung von seinen Daten erhalten. Diese muss unmissverständlich, ohne Zwang und mit einem genauen Grund angegeben werden. Ihr  Unternehmen muss jederzeit nachweisen können, dass die Einwilligung erfolgte.
    Sie sollten als Unternehmen auch überprüfen, ob für bereits erfasste Daten die Mindestnormen für die Einwilligung erfüllt worden.
  8. Minderjährige:
    Jetzt wird es als Unternehmen für Sie besonders schwer. Der Datenschutz oder das DSGVO soll besonderen Schutz für Minderjährige bieten. Sollten Sie also solche Daten verarbeiten wollen, brauchen Sie eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten
  9. Datenschutzverletzungen
    Für die meisten Arten der Datenschutzverletzungen stehen Sie als Unternehmen ab dem 25.05.2018 in einer Meldepflicht. Sie müssen damit nicht nur das zuständige Amt, sondern auch die Person direkt informiert werden.
  10. Privacy by Design:
    Oder auch Eingebauter Datenschutz gilt ab dem DSGVO als Pflicht. Auch die „Data Protection Impact Assessment“ oder Datenschutzfolgenabschätzungen sind für einige Unternehmen nun wichtig. Sorgen Sie dafür, dass wichtige Personen informiert werden, dies in Ihren Datenschutz aufzunehmen. Und überprüfen Sie, wie dies in ihre Prozesse aufgenommen werden soll.
  11. Datenschutzbeauftragte: 
    Die Datenschutzbeauftragten könnten in den nächsten Monaten Ihre wertvollsten Mitarbeiter werden. Sorgen Sie dafür, dass nicht jeden Tag Klagen in Ihre Firma flattern und Sie Schadensersatz in Millionen Höhe zahlen müssen. Nun ist es aber per Gesetz Pflicht, das Sie sich einen Datenschutzbeauftragten in ihre Firma holen, sobald ihr Unternehmen eine gewisse Größe erreicht hat. Es gibt auch externe Datenschutzbeauftragte. Diese machen die Arbeit dann für mehrere Unternehmen.
    So oder so sollten Sie aber sicherstellen, dass Ihr Datenschutzbeauftragte sich bestens auf die DSGVO vorbereitet.
  12. Internationale Daten:
    Kommen wir zum letzten Punkt. Jedes Unternehmen hat laut DSVGO eine hauptverantwortliche Datenschutzbehörde. Erkundigen Sie sich, welche nun für Sie zuständig ist.
     

Weitere Informationen
Wie konnte es nun zu diesem drastischen Kahlschlag für Datenschutz kommen? Nun wenn wir uns das Jahr 1995 noch einmal genauer anschauen, wird dies eigentlich klar. Der Datenschutz, den wir derzeit haben, bezieht sich auf das Jahr, wo Siemens das erste Mobiltelefon auf den Markt brachte, mit welchem man SMS senden und empfangen konnte. Ja, das ist genau diese Technik die heute kein Mensch mehr benutzt. Unser Datenschutz stammt aus der Zeit, wo gerade einmal 250.000 Deutsche Zugang zum Internet hatten. Und glauben Sie uns, diese haben es teuer bezahlt. Heute nutzen alleine 60 Millionen Deutsche das Internet. Nicht mitgerechnet die anderen Milliarden Nutzer. Die Gesetze für Datenschutz sind fast älter als das Internet.

Was ändert sich für Nutzer?
Nun die meisten Internetseiten werden Ihnen nun Fenster an den Kopf werfen mit neuen AGBs oder dem neuen Datenschutz. Sie sollten als Nutzer vielleicht wirklich mal die Zeit nehmen diese jetzt zu lesen. Es könnte sein, das einige Firmen den Datenschutz nun als Vorwand nehmen, sich selbst mehr Rechte einzuräumen. Sollten Sie jetzt überall einfach auf annehmen klicken, könnte es sein, das ihre Daten auch an andere weiter gegeben werden. Immerhin haben Sie diesem ja zugestimmt.

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