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Amazon und eBay unterstützt Steuersünder?

08.08.2018 Kategorien:
Amazon und eBay unterstützt Steuersünder?

Jetzt kommt der Fiskus

Große Internet-Plattformen wie eBay und Amazon lassen auch kleinere Händler zu, die Waren über die Plattform vertreiben und verkaufen. Doch eben diese Händler haben bislang keine Umsatzsteuer bezahlt. Nun sollen laut Olaf Scholz (SPD), seines Zeichens Finanzminister und Vizekanzler, eben diese zur Kasse gebeten werden. Sollten eBay und Amazon die Kosten nicht weiter tragen, würden eben diese für die Kosten aufkommen. So sieht es der Gesetzes Entwurf vor, den das tagende Bundeskabinett am 01.08.2018 beschloss. Der Finanzminister verspricht sich davon eine fairere Regulierung und Steuereinnahmen in mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr.
Scholz sagte in einem Interview zur Deutschen Presse-Agentur „Wir beenden die illegale Praxis mancher Händler auf elektronischen Marktplätzen, die Umsatzsteuer hinterziehen und sich dadurch einen unlauteren Wettbewerbsvorteile verschaffen“. Zwar müssen sowohl der Bundestag und der Bundesrat noch zustimmen, aber wenn es um eine Steuererhöhung oder Eintreibung geht, sind unsere Beamten meist sehr schnell und leicht zu überzeugen. Das Gesetz soll schon 2019 in Kraft treten. Dadurch sollen Onlinemarktplätze für die Umsatzsteuer ihrer Händler in Vorkasse gehen, oder selbstständig prüfen, dass diese Eingehalten wird. Das Gesetz könnte Wegweisen sein, für andere Länder die auch eine Umsatzsteuer haben.

Der faire Wettbewerb im Fokus?

Ob Scholz dabei wirklich nur den Wettbewerb im Fokus hat, oder gezielt nach einer Maßnahme gesucht hat, mehr Steuern einzutreiben, sei mal dahin gestellt. Dennoch wäre es so oder so ein fairerer Wettbewerb. Müssen große Online Händler ebenfalls eine Umsatzsteuer zahlen. Kleinere Läden, die ohne online Handel auskommen, können sich ja auch nicht um die Umsatzsteuer drücken. Die Unternehmen wie eBay und Amazon müssen nun eine Bescheinigung einreichen, über die steuerliche Registrierung der Verkäufer. Können Sie diese nicht vorlegen, werden stattdessen die Kosten über die großen Unternehmer eingetrieben. Mal gucken ob sich Amazon und eBay das lange gefallen lassen, oder direkt die Bescheinigungen von den Verkäufern auf Ihrer Onlineseite eintreiben. Natürlich wünscht der Staat sich dadurch vor allem höhere Steuereinnahmen. Scholz erklärte in der Presseansprache weiter:“ Damit schützen wir alle steuerehrlichen Unternehmen und sorgen auch für einen fairen Wettbewerb zwischen Verkäufern aus dem In- und Ausland“. Dies war die Begründung die Scholz der Presse mitgab.
Besonders Händler aus Fernost würden bis dato immer wieder die Umsatzsteuer prellen beim Verkauf von Waren auf den online Marktplätzen.
Zusammenfassen kann man sagen, das Scholz mit dem Gesetz Amazon und eBay ein Ultimatum stellt, dem deutschen Fiskus Unterstützung ab 2019 zur Verfügung zu stellen. Ansonsten könnte es teuer für Amazon und eBay werden.

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