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Cybermobbing - vermehrt im Internet

10.02.2018 Kategorien:
Cybermobbing - vermehrt im Internet

Cybermobbing: Hintergrund und Hilfestellung

Cybermobbing ist eine erweiterte Form des klassischen Mobbings in sozialen Gemeinschaften. In erster Linie unterscheiden sich beide Arten durch ihre Präsenz: Mithilfe moderner Kommunikationstechnologien wie Smartphones oder Computern dienen Plattformen im Internet zur Verbreitung von Beleidigungen, Bedrohungen und der Erniedrigungen von Opfern. Die Gefahren durch die Schnelllebigkeit des Internets fallen enorm aus. Wegen der permanenten Zugänglichkeit können sich Betroffene ihrem Peiniger kaum oder überhaupt nicht mehr entziehen. Das Mobbing wird einer öffentlichen oder gezielt ausgewählten Gruppe auf der ganzen Welt zugänglich gemacht. Leidtragende dieser Vorgehensweisen besitzen fatalerweise keinen Rückzugsraum vor den alltäglichen Qualen, die ihnen dadurch auferlegt werden. Dadurch ist die Verarbeitung solcher Erlebnisse deutlich erschwert und somit die qualitative Auswirkung stark erhöht. Nicht selten scheint es sich anfänglich um kleine Scherze zu handeln, die eine ungezügelte Eigendynamik entfalten. Besonders jugendliche Täter verstecken sich häufig hinter einem starken Unrechtsbewusstsein bezüglich ihrer Angriffe und verharmlosen ihr Vorgehen als harmlosen Streich. Als Mittel dienen häufig Chat-Räume, Foren oder Videoportale in denen diffamierende Aussagen und Aufnahmen anonym zur Verfügung gestellt werden. Das Verbreiten von Gerüchten oder ganz gezielter Lügen bis hin zur Identitätsfälschung soll die Zielperson der Lächerlichkeit preisgeben und sie in Augen anderer herabsetzen. Auch passive Aktivitäten wie der gezielte Ausschluss von Personen gehören dazu. In extremen Fällen nutzen Angreifer private Kommunikationskanäle und bombardieren ihr Opfer mit entsprechendem Material.


Klassifikation und Rolle des Internets

Solche Tatbestände sind keineswegs neu und treten vermehrt seit der breiten Verfügbarkeit des mobilen Internets sowie der Etablierung populärer Suchmaschinen wie Google auf. Gezielte Provokation, wiederholte Beleidigungen oder Verleumdung setzen häufig den Grundstein. Auch Betrugsversuche und Irreführung unter falschem Namen reihen sich in das Spektrum ein. Öffentliches Entstellen durch entwürdigende Fotos (Happy Slapping) sowie Verfolgung oder gar die Androhung von körperlicher Gewalt stellen die Spitze des Cybermobbings dar. Im Internet bleiben derartige Informationen losgelöst von Ort und Zeit jedermann zugänglich. Zugleich gewährt der hohe Grad an Anonymität Tätern sowie Unterstützern des Mobbings im World Wide Web ein hohes Maß an Sicherheit. Sie sehen nur eine geringe oder überhaupt keine Gefahr, bei ihren schändlichen Aktivitäten ihr Gesicht zeigen zu müssen. Völlige Enthemmung und zügellose Angriffe werden dadurch erst möglich, da die direkte Offenbarung gegenüber der Zielperson ausbleibt. Der andauernde Eingriff in das Privatleben über die virtuelle Öffentlichkeit setzt Betroffenen einem emotionalen Dauerbeschuss aus. Inhalte und deren Vervielfältigung lassen sich nach Upload kaum noch gezielt kontrollieren - selbst wenn der Täter ausfindig gemacht wird oder Einsicht für sein Fehlverhalten zeigt. Häufig fehlt das Unrechtsbewusstsein vollständig. Die unmittelbare Reaktion der Opfer auf die Attacken bleibt dem Angreifer zudem verborgen. Er hat mit keinerlei Konsequenz zu rechnen. Weder wehrt sich der Betroffene, noch kann sein Leid nachträglich Mitgefühl und Bedauern beim Täter auslösen. Anonymität, fehlende Reflexion und öffentliche oder direkte Verbreitung zu jeder denkbaren Tageszeit sind somit wesentliche Kernelemente des virtuellen Mobbings.


Folgen und Wege aus dem Dilemma

Viele Mobbingopfer sehen sich den Attacken zunächst völlig wehrlos ausgesetzt. Selbst wenn der Täter mutmaßlich bekannt ist, ändert das zunächst nichts an der fehlenden Möglichkeit zur Verteidigung. Derartige Drangsalierungen stellen dauerhaft ernsthafte Gefahren für das leibliche wie seelische Wohl von Kindern und Erwachsenen dar. Sozialer Rückzug, mangelnde Motivation am Arbeitsplatz oder der Schule und ein verringertes Selbstbewusstsein mit Hang zur Depression manifestieren sich. Schlafstörungen, Angstzustände und Furcht vor dem Besuch der Schule bei Kindern gesellen sich hinzu. Die komplette Isolation von der Umwelt scheint der einzige Fluchtweg, sich den schmerzhaften und feigen Angriffen noch halbwegs entziehen zu können. Klassische Mobber und virtuelle Mobber sind indes keine Zufallstäter und verfolgen stets konkrete Ziele mit ihren Aktivitäten. Soziales Verhalten im World Wide Web sowie im realen Leben lassen sich nicht trennen. Häufig greifen beide Welten ineinander über und verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung. In erste Linie dienen klare Ansprachen und eine Vermittlung von respektvollem Sozialverhalten als Bollwerk gegen Mobbing in jeder Form. Gleichzeitig müssen publik gewordene Fälle intensiv in betroffenen Gemeinschaften diskutiert werden. Die kollektive Ächtung solcher Aktionen nimmt den ausführenden Personen häufig die Motivation zum Weitermachen. Der Kontakt mit Vertrauenspersonen in Einrichtungen ist außerdem eine sinnvolle Maßnahme. Gleichzeitig sollten Eltern auf ihre Kinder keinen unnötigen Druck ausüben und ihren Gemütszustand sehr ernst nehmen. Opfer benötigen Unterstützung und den emotionalen Schulterschluss, damit diese in ihrer persönlichen Schieflage nicht vollständig sich selbst überlassen bleiben. Gleichzeitig gilt es Bewusstsein zu schaffen, das Chaträume, Portale und Foren keine rechtsfreien Räume darstellen. Hinter jedem Nutzer steckt ein realer, fühlender Mensch, der einen würdevollen Umgang verdient hat. Google als Betreiber von Youtube hat dem Problem bereits Rechnung getragen und gibt Leitfäden für die Definition und den Umgang mit Cybermobbing aus. Bei konkreten Fällen ist das Sammeln von Belegen wichtig, um Druck auf potenzielle Täter auszuüben. Screenshots zur Archivierung der Angriffe helfen bei der Beweisführung. Häufig prahlen Aggressoren irgendwann mit ihren Attacken und bleiben deshalb nicht gänzlich unbekannt. Der direkte Kontakt zum Schulleiter und den Erziehungsberechtigten genügt in vielen Fällen für eine Lösung. Manchmal bleiben rechtliche Schritte allerdings unausweichlich. Um unerwünschtes Material im Netz entfernen zu lassen, führt die Absprache mit dem Webseitenbetreiber über das Impressum meist zum Ziel.

 

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