Dank DSGVO: Abschaffung von Namen an Klingelschildern in Österreich

Dank DSGVO: Abschaffung von Namen an Klingelschildern in Österreich

18.10.2018 Kategorien:
Dank DSGVO: Abschaffung von Namen an Klingelschildern in Österreich

DSGVO: Namen an Klingeln verstoßen gegen Datenschutz

Große Neuigkeiten, welche die Meinungen in Europa auseinander gehen lassen. Vor einigen Tagen berichteten Zeitungen und Nachrichtendienste darüber, dass die Namen an Klingelschildern von Wohnhäusern abgeschafft werden sollen. Stattdessen zieren demnächst einfache Nummern die Schilder neben den Klingeln.

Was genau ist der Grund dafür?

Die Frage, die man sich da als erstes stellt: Warum? Was ist der Grund für das neue Gesetz und warum gerade jetzt? Berechtigte Fragen! Die ganzen Diskussionen darüber ins Laufen gebracht, hat ein Bewohner aus Wien geschafft. Dieser beschwerte sich über mangelnden Datenschutz. Dabei bezog der Mann sich auf die in Mai in Kraft getretene Datenschutzerklärung, welche nicht überall auf Zustimmung getroffen war. Aus diesem Grund sollen jetzt rund 220.000 Mieter Wien ihre Namenschilder an den Klingeln verlieren.

EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Die Datenschutzgrundverordnung besagt, sobald keine konkrete Zustimmung vorliege, ist das Anbringen des Namens in einem öffentlichen Raum, eine Datenschutzverletzung. Und seit Mai diesen Jahres ist die Verordnung noch verschärfter. Also muss die Unternehmung „Wiener Wohnen“ auf die Beschwerde des Mieters eingehen, sodass bei 220.000 Mietern in 2000 Wohnanlagen die Namensschilder bis Ende des Jahres entfernt werden.

Welche Auswirkungen können dabei entstehen?

Die Umsetzung des Austausches von Namensschildern in Nummern, wird auf jeden Fall Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich muss für jeden der 220.000 Mieter ein neues Schild, mit der besagten, passenden Nummer, erstellt werden. Dies und das Anbringen der neuen Schilder wird kosten-, sowie zeitaufwendig. Dabei wird theoretisch auch einiges an Verwaltungsarbeit anfallen. Bis das neue System, fehlerfrei funktioniert, wird es ebenfalls Zeit brauchen. Offensichtlich müssen sich auch Postboten umstellen, wenn auf den Päckchen und Briefen bloß noch eine Nummer steht und dazu dann die passende Klingel finden. Im Grunde nichts anderes, als es bisher bei den Namen war. Jedoch können bei Nummern auch schneller einmal Verwechslungsfehler auftreten.

Letztendlich stellt sich einem jeden von uns die Frage: Wird dieses Gesetz auch bei uns in Deutschland eingeführt? Und wenn ja, wann würde es eintreten? Bis jetzt kleben noch Namen neben den Klingeln an unseren Häusern. Jedoch wann der erste Mieter sich auch in Deutschland ein Beispiel an dem Mann aus Wien nimmt, wird sich zeigen.

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