Die Webbrowser von Windows in der Übersicht

Die Webbrowser von Windows in der Übersicht

06.12.2018 Kategorien:
Die Webbrowser von Windows in der Übersicht

Und wieder ist es geschehen. Auch der zweite Webbrowser von Windows verliert den Kampf gegen Firefox und Chrome. Nun steht nur noch Firefox gegen die komplette Marktdominanz von Googles Browser Chrome. Wirkliche Alternativen hat man nicht mehr viele, wenn man nicht über Googles Browser surfen möchte. Damals gab es noch den Opera Browser, der seit Googles Open Source Einführung von Chromium auch nur noch ein Abklatsch der Konkurrenz ist, und Firefox. Der kleine rote Fuchs der symbolisch die Welt umringt, ist die letzte richtige Alternative. Auch Microsofts neuer Internetbrowser Edge, hat den Kampf gegen Chrome und Firefox verloren. So waren es nur noch zwei Browser. Chrome, aufgesplittet in Chrome und viele anderer Browser die aber auf der gleichen Basis laufen und Firefox. Doch wie sah es damals aus?

Der Anfang

Am Anfang gab es den Internet Explorer. Dieser hat das System Windows 95 seit dem Start am 11.Juli 1995 begleitet. Als System eigener Browser war er auch wie sein Betriebssystem Windows 95 den Markt dominierend. Nach einer 7 Jahre andauernden Marktdominanz kam der Firefox auf den Markt. 2002 stellte die Mozilla Corporation das eigene Flaggschiff zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Der Firefox war schneller als der Internet Explorer und bot einige Funktionen, die der damalige Platzhirsch nicht bot. Danach kam das große Zeitalter der Internet Browser. Verschiedene Browser schossen wie Pilze auf den Markt. Jeder bot plötzlich seinen eigenen Browser an. Egal, ob kleine Firma oder großes Unternehmen.

Ring frei für Chromium

Doch mit dem Chromium Paket welches Google im Jahr 2008 vorstellte, begann auch gleichzeitig das Browser sterben. Chrome galt damals bei seinem Release im gleichen Jahr schon als einer der schnellsten Browser, doch hat er damals eine Unmenge an physikalischen Speicher aufgebraucht. Doch diese Menge konnte immer weiter zurückgedrängt werden. So ist er heute mit einem Marktanteil von weit über 50 % (Nach einer Statistik von Statista) Sowohl mit der Version 69 auf Platz 1 als auch auf Platz 2. Nur der Firefox kann noch mit Ihm mithalten und verwendet dabei eine eigene Struktur. Viele witzelten über den Internet Explorer, der unter Experten auch als sehr unsicher und leicht zu hacken gilt. So entschied sich Microsoft 2015 dem angeschlagenen Ruf vom Internet Explorer hinzunehmen und wollte einen neuen Browser, der mit frischem Wind gegen die Marktdominanz antreten konnte. Edge hieß das Projekt und war der Standardbrowser von Microsoft Rechnern. Damit alleine hatte er schon eine große Verbreitung. Er war vorinstalliert auf den Geräten und hatte eine Microsoft-Cortana, benannt nach dem Sprach-Assistenten aus der Halo Reihe, die auch von Microsoft gekauft wurde, Schnittstelle und sollte sich einfach mit Sprachsteuerung steuern lassen. Schon bei seinem Release zog der Spott und Hohn, der seit Jahren am Vorgänger haftete einfach weiter. Auch Experten kritisierten den Edge Browser als zu unfertig. Man hätte sich nicht genügend Zeit gelassen und das Projekt-Spartan, so der Name des Projektes, zu schnell auf den Markt gebracht. Die einzige Funktion die dieser Browser aber weiterhin super erfüllte, war das Herunterladen eines anderen Browsers.  Das Projekt hatte also nie wirklich eine Chance. Ein neuer Name für ein altes Problem, viele Fehler und wenig Funktionen, sorgten dafür,  dass Microsoft im Dezember 2018 ankündigte nun auch auf eine Chromium-Basis basierten Browser umzusteigen. Man arbeite schon an einem Edge Nachfolger, der direkt beim Start auf den Geräten vorinstalliert sein soll. Ob dieser dann aber mehr kann, als nur als Platzhalter für den eigentlichen Chrom oder den Firefox zu dienen bleibt abzuwarten.

Sumasearch Empfehlung

Wir empfehlen Ihnen an dieser Stelle noch einmal unseren Artikel zum Webbrowser Vivaldi und würden Ihnen anraten ruhig auch mal einen anderen Browser als Firefox und Chrome zu testen. Viele unbekannte Browser bieten echt tolle Features. Außerdem sind die meisten Viren im Internet nur für Chrome und Firefox geschrieben. Sollte Sie also zum Beispiel auf Vivaldi oder den japanischen Sleipnir wechseln, könnten Sie dadurch auch einige Viren umgehen.
Browser sind aber sowieso nur noch Geschmackssache. Egal welchen man nimmt, die Geschwindigkeiten zum Seitenaufbau unterscheiden sich kaum noch. Auch Tabs, damals eine Revolution von Opera, sind mittlerweile in allen Browsern angekommen. So geht es bei Browsern, gute Innovationen werden schnell abgekupfert. Darum entscheiden wir eigentlich nur noch aus dem Bauch heraus, welchen Browser man wirklich nutzt. Schauen Sie an dieser Stelle ruhig mal über den Tellerrand.

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