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Google Currents, das Google+ für Unternehmen, in besser?

15.04.2019 Kategorien:
Google Currents, das Google+ für Unternehmen, in besser?

Wenn das Ende ein Anfang ist :Sumasearch berichtet

Wer kann sich noch zurückerinnern, als vor 7 Jahren Google+ gegründet wurde. Viele von Ihnen werden nun sagen: „Also daran kann ich mich nicht so recht erinnern“, nun das ist auch nicht verwerflich.
Die Geburtsstunde von Google+ war keine leichte, der Konkurrent Facebook schien fast unbesiegbar, doch Google wagte es dennoch. 88 Tage nach der veröffentlich von Google+ zählte man bereits die stolze Summe von 40 Millionen registrierten Anwendern. Damit war es das schnellst wachsende Netzwerk der Welt. Facebook hat dafür fast 1400 Tage gebraucht. Bis zum Schluss, schon lange nachdem Google seinen Facebook Konkurrenten aufgegeben hat, blieben die Nutzerzahlen stabil. Aber eben weit hinter Facebook. Auch die Nachrichten über das Netzwerk waren alles andere als positiv. So überschlug sich die Presse mit negativen Beiträgen. Der Chef Entwickler ging und über 1000 Programmierer wurden umverteilt. So wurden die neuen Google Funktionen nicht mehr mit Google+ verbunden.

2018 und das Ende

Das Ende für die schon am Boden liegende Plattform kam durch ein massives Datenleck, bei dem am 08.10.2018, 500.000 Nutzerkonten geplündert wurden. Der Aufwand sei zu groß, der Gewinn für Google zu niedrig. Man kündigte das Ende von Google+ für August 2019 an. Da im Dezember noch einmal 52,5 Millionen Nutzer, Ihrer Daten, bestohlen wurden zog man die Schließung vom Social Media Netzwerk auf den 02.04.2019 vor.

Ein weiterer Angriff auf Facebook

Obwohl der 02. April das Ende von Google+ sein sollte, hat Google etwas Neues. Jetzt kommt Google Currents. Der Quellcode der neuen Google Funktion könnte einigen bekannt vorkommen, denn er besteht zu großen Teilen aus dem Code von Google+. Google Currents erhebt sich wie ein Phönix aus der Asche. Mit altem Code aber einer neuen Zielgruppe verschiebt Google Currents den Fokus, der alten Plattform, von Privatnutzern auf Business Nutzer. Currents ist direkter Bestandteil der G Suite und soll, laut Google, auch neue Funktionen enthalten. Wenn vielleicht auch nicht direkt zum Launch sollten diese später nachgeschoben werden.

Currents als Unternehmenslösung

Wo Google+ eine einfache Plattform zum Chatten und Bilder austauschen war, soll Currents eine Unternehmenslösung sein und die Organisation innerhalb der eigenen Firma drastisch verbessern. So soll die Diskussion der Mitarbeiter verbessert werden, die Möglichkeit zum Hervorheben von Beiträgen und Threads für Gruppenleiter geboten werden und Hashtags im Unternehmen für Übersichtlichkeit bieten. Gerade die Funktion mit den Hashtags schafft Facebook, mit seinem Facebook Workplaces, nicht. Auch soll die Analytics Funktion von Google, die zwar Datenschützern graue Haare und schlaflose Nächte verpasst, für alle Mitarbeiter und jeden Post aufrufbar sein. So soll die Grundlage geschaffen sein, Beiträge und Ideen an Mitarbeiter zu liefern, ohne diese mit zu vielen Informationen zu überfordern.

Die womöglich letzte Chance

Googles Idee, Google+ in Currents zu ändern, ist erst einmal lobenswert. Doch ob das Konzept auf lange Sicht Erfolg bringt, ist ungewiss. Fakt ist, den Todesstoß für die Plattform, hat ein massiver Datenskandal ausgelöst.
Die Einbindung von Currents in die G Suite lässt aber hoffen, dass wir hier eine unglaubliche Möglichkeit von Google bekommen, die Kommunikation innerhalb des Unternehmens zu fördern. Auch Mail, Calendar und Docs von Google sind in Currents integriert. Viele Unternehmen arbeiten derzeit schon mit diesen dreien. Vielleicht hat Google mit dem Flopp von Google+ auch einfach dazugelernt und kann die Fehler der Vergangenheit in Currents beheben.

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