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Künstliche Intelligenz als Bürgermeister für 150000 Einwohner

18.04.2018 Kategorien:
Künstliche Intelligenz als Bürgermeister für 150000 Einwohner

KI als Bürgermeister

 

Deus ex Machina
Galt dies früher noch als göttliches und unerwartetes Eingreifen, hat der Begriff auch eine modernere Wandlung und wird heute frei als „Gott aus der Maschine“ bezeichnet. Der Begriff steht für dramaturgische und plötzlich eintretende Ereignisse oder Personen, die eine Situation oder einen Konflikt lösen. Dies könnte man passend zur kürzlich vergangenen Bürgermeisterwahl in Tama, einer Stadt in der Präfektur Tokyo übertragen.
Neben den durchschnittlichen Bewerbern stand hier eine KI zur Wahl. Sie haben richtig gelesen, eine KI. Also eine Künstliche- Intelligenz.
Eine Maschine.

Die kleine Stadt aus Tokyo hat gerade einmal 150.000 Einwohner und sorgt trotzdem für Aufsehen.
Japan gilt generell als sehr fortschrittliches Land. Nicht alles was im Land der aufgehenden Sonne passiert, sollte man nachmachen. Aber wie steht es um einen künstlichen Bürgermeister?
Sind Sie nicht auch von der Politik in Ihrem Land genervt?
Oder finden Sie diesen Schritt zu gewagt?
Ja, ist dies vielleicht sogar die Zukunft? Und wenn, wie lange dauert es, bis bei uns die Maschine regiert?

KI oder AI was genau ist das überhaupt?

KI also Künstliche-Intelligenz oder aus dem englischen AI also Artificial-Intelligence steht für einen Teilbereich der Informatik, der sich mit Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem Maschinenlernen befasst. Runter gebrochen ist es der Versuch eine Maschine zu bauen, die denken kann wie ein Mensch.

Wo ist das Problem der KI?

Die Menschen fürchten, was sie nicht kennen. Umso mehr sich Experten allerdings mit dem Thema Gefahr durch KI beschäftigen, umso wahrscheinlicher ist der Schluss, dass sobald Maschinen selbst ständig denken, diese Ihren Schöpfer also die Menschheit versklaven oder auslöschen wollen. Vor dieser Dystopie warnte einst auch Stephen Hawking. Er zählte Vor- und Nachteile auf und warnte, dass es der größte Erfolg der Menschheit sein könnte, oder aber auch Ihr Untergang. Weil Maschinen das Potenzial besitzen, uns Menschen abzuhängen.

Warum sollte man eine KI wählen?

Hinter der KI steht der IT-Spezialist Michihito Matsuda. Er wird unterstützt durch Murakami Norio und Matsumoto Tetsuzo. Tetsuzo ist ein hochrangiger Berater beim japanischen Medienkonzern Softbank. Und Norio war 8 Jahre Vize Präsident bei Google.

Die KI soll rational und schnell entscheiden, sowie das Wohl der Mehrheit stets im Blick haben. Matsuda führt an, dass alle Entscheidungen von der KI alleine geführt werden sollen und er nur helfe die Entscheidungen zu übermitteln.

Dies würde für eine fairere Verteilung des Budgets sorgen und einen Überschuss an Geldern verhindern. Damit am Ende des Jahres, die Gelder nicht sinnlos verschwendet werden.

Außerdem soll die KI imstande sein, die Anfragen der Einwohner wesentlich schneller zu bearbeiten.

Die menschlichen Kontrahenten

Nun die atmende Konkurrenz der KI hat zwei entscheidende Vorteile. Man weiß genau, was man wählt. Soll heißen, wir wissen nicht genau, inwieweit die KI von den Entscheidungen Ihres Schöpfers beeinflusst werden kann. Was wenn Herr Matsuda mit seiner KI betrügt? Wenn er gar nicht der Maschine die Entscheidung überlässt?
Viele seiner Kontrahenten sehen hier die größte Schwachstelle.
Der andere entscheidende Punkt gegen die KI ist der mediale Druck von außen.
Was würde die Wahl für Folgen nach sich ziehen, wenn die KI die Wahl am 16.04.2018 nicht verloren hätte? Trotz seiner überregionalen Unterstützung ist es Matsuda nicht geglückt, seine KI zum Sieg zu führen. Aber wer weiß, vielleicht kommt der Sieg der Technik ja doch noch.

 

Mögliche Auswirkungen

Doch was hätte die Wahl in Tama bei uns bewirkt? Wahrscheinlich erst einmal nichts. In Deutschland mahlen die Mühlen mittlerweile recht beständig und langsam. Es dauert schon ein bis zwei Wahlen, bis wir hier in Deutschland auf Techniktrends reagieren.
Wie sagte doch im Jahr 2013 unsere amtierende Bundeskanzlerin – „Das Internet ist für uns alle Neuland“. Bezog sich dies auch auf Sicherheit und Freiheit im Internet, wurde es einer der am meist verpöntesten politischen Aussagen und steht seit dem im Internet für eine langsam agierende Politik.

Soll heißen, selbst wenn in Japan eine KI Bürgermeister wird, hat dies nicht unmittelbaren Einfluss auf uns.

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