Mit Rabattaktionen und großen Auswahlmöglichkeit zum großen Umsatz

Mit Rabattaktionen und großen Auswahlmöglichkeit zum großen Umsatz

30.10.2018 Kategorien:
Mit Rabattaktionen und großen Auswahlmöglichkeit zum großen Umsatz

Steam und sein jährlicher Sale

Steam, die online Vertriebsplattform erfreut mit Angeboten und Aktionen ca. 125 Millionen aktive Nutzer mit einer großen Auswahl an Spielen, Software und Tools. Doch, was steckt hinter dem Konzept der Plattform, dass so viele Kunden verzeichnet werden?

 

Gründung der Plattform

Die Gründung von Steam geht zurück bis ins Jahr 1999. Mit dem Erfolg zweier Ego-Shooter Spielen überdachte der Softwaregigant Valve, gegründet im Jahr 1996 von zwei ehemaligen hochrangigen Microsoft-Mitarbeitern Gabe Newell und Mike Harrington, die gewöhnliche Verwaltung von Onlinespielen. Daher wurde an einer Liste mit sofortigen Änderungsvorschlägen der Verwaltung gearbeitet. In der angefertigten Liste wurden unter anderem Updates und Maßnahmen zur Prävention von Täuschungen und die Kommunikation während der Spiele erstellt. Bei der Ausarbeitung des Systems fanden die Entwickler, die Vorstellung, auch Spiele über dieses System zum Erwerb anzubieten sehr interessant. Die Umsetzung des geplanten Vorhabens schien den Entwicklern als zu sehr zeitaufwendig, weshalb das Unternehmen bei verschiedenen Konzernen wie Microsoft, Cisco Systems oder auch Yahoo das Konzept vorstellte. Für die Umsetzung wurde Valve aber bis auf Weiteres hingehalten. Durch das Erfordernis des Programms, für Valve, innerhalb einer begrenzten Zeit, war das Unternehmen gezwungen, das System, des Steam-Shops, selber umzusetzen. Im September 2003 veröffentlichte das Unternehmen schließlich die erste Version des Steam-Clients. Die veröffentlichte Version wurde zunächst für das Testen eines Ego-Shooters getestet, woraufhin weitere Systemaktualisierungen folgten. Im Juni 2015 schrieb das Unternehmen mit erstmalig 10 Millionen gleichzeitigen Nutzern Geschichte und knackte parallel dazu einen neuen Weltrekord.

 

Das Konzept hinter dem Vertrieb

Durch das Angebot die Softwareeinheiten über das Internet zu erwerben findet der Vertrieb ausschließlich online statt. Durch verschiedene Mechanismen im System, wie beispielsweise der Ermittlung der IP Adresse gelingt es der Plattform, den Standort des Nutzers herauszufinden. Die ermittelten Daten erlauben dem Steam-Shop und den dazugehörigen Inhalten sich dementsprechend anzupassen. Das bedeutet, dass Spiele, die in dem jeweiligen Land verboten sind, verborgen, und dementsprechend zensierte Inhalte angezeigt werden. Auch die Preise können den lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Doch bevor Inhalte aus dem Steam Store erworben werden können, ist zunächst eine Registrierung bei Valve notwendig. Das  Herunterladen und Installieren des Steam Clients, einem Programm, das auf dem  Computer installiert wird und mit dem Zentralrechner kommuniziert, erfolgt direkt danach und ist gleichzeitig eine weitere Voraussetzung. Sind die Voraussetzungen erfüllt, wird die Auswahl an verschiedenen Zahlungsmitteln, für die kostenpflichtigen Inhalte, angeboten. Als Zahlungsmittel werden unter anderem Paypal, Kreditkarte oder auch PaySafe Karten, einem elektronischen Zahlungsmittel, das nach dem Prepaidsystem funktioniert, angeboten.

 

Wirtschaftlicher Erfolg mithilfe von verschieden Preismodellen

Die Option ein Spiel oder einen anderen Inhalt mittels Download zu erwerben brachte der Plattform zunehmende Bekanntheit ein. Vor allem Hersteller profitieren von dieser Art und Weise des Vertriebs, da herkömmliche Handelsstufen wie beispielsweise Verleger oder der Einzelhandel so übersprungen werden. Besonders Verleger und Einzelhandel sorgen für eine Minderung der Einnahmen des Entwicklers. Laut einigen Berichten zufolge, zahlt Steam den Entwicklern rund 60 Prozent des Ertrags aus. Daher bietet sich die Plattform für so gut wie jeden Entwickler an. Doch die Onlineplattform bietet nicht nur Entwicklungsfirmen große Vorteile. Auch Privatpersonen stürzen sich durch die bemerkenswerten Rabatte auf die Plattform. Der Downloadgigant bietet den Verkauf von mehreren Inhalten zu Paketpreisen an und sorgt so positive Gefühle beim Käufer. Auch bei regelmäßigen Rabattaktionen wie beim Halloweensale werden kräftig die Preise gedrückt, sodass  Ersparnisse von teilweise bis zu 90 Prozent stattfinden können. Der Clou an der ganzen Verkaufsaktion ist die zeitliche Begrenzung. So bekommt der Käufer beim Kauf eines Produkts, das von der Rabattaktion betroffen ist, das Gefühl Geld gespart zu haben und kauft womöglich noch mehr ein. Kritiker bemängeln das die Rabattaktionen mittlerweile schon vier Mal im Jahr stattfinden. Die regelmäßigen Aktionen könnten einige Entwickler dazu fordern, sich mit der Veröffentlichung der Inhalte etwas zu beeilen. Eine weitere Folge der Rabatte, dass die Inhalte weniger qualitativ hochwertig werden. Durch sogenannte Steam Update News wird auch kräftig die Werbetrommel gerührt, mit dem Effekt von weiterer Werbung, die zum Kauf anleitet. Das erfolgreichste Jahr der Plattform soll 2017 gewesen sein, in dem Steam ungefähr 4,3 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht hat. Laut dem Onlinemagazin Game Star sollen 64 Prozent der Steam Nutzer chinesisch als Standardsprache angeben, englisch sollen nur 18 Prozent angegeben haben. 

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