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Zu Ehren von Niki Lauda

21.05.2019 Kategorien:
Zu Ehren von Niki Lauda

Ein Idol geht von uns

Gestern Abend (dem 20.05.2019) ging einer der großen Rennfahrer und Unternehmer von uns. Andreas Nikolaus Lauda oder kurz Niki Lauda genannt war ein Kämpfer und auch 3 Mal Weltmeister der Formel 1. Doch was macht den Personenkult zu Niki Lauda aus? Warum verfolgte die Öffentlichkeit den oft steinigen Weg der Rennikone aus Österreich?

Von Anfang an eine Kämpfernatur

Schon die Anfänge für den späteren Weltmeister waren mehr als hart. Aufgewachsen ist der junge Lauda als Sohn und Enkel eines einflussreichen Industriellen. Schon mit 15 Jahren kaufte sich Lauda einen VW Käfer aus dem Jahr 1949. Um sich das Auto zu finanzieren, nutze er aber nicht das Vermögen seiner Familie, diese wollte mit dem Rennsport nichts zu tun haben. Daher arbeitete Lauda nebenbei bei einer LKW Spedition als Beifahrer. Da die Familie gegen sein Lebensziel war, brach er den Kontakt komplett ab. Um weiter Geld aus seinem Namen schlagen zu können, ging Lauda zu mehreren Banken und bat diese um Geld. Sein Name trug hierbei schon eine Gewichtung, so war der Familienname in Österreich bekannt und eröffnete dem jungen und zielstrebigen Talent die Finanzierung.
Von 1968 bis 1971 folgten Jahre des Rennsports und Sparens. Im Jahr 1971 starte er dann endlich in der Königsklasse. Er fiel aber aus und musste einen neuen Kredit über 2 Millionen Schilling aufnehmen - konnte dadurch aber nur 2 Jahre später bei B.R.M. Britisch Racing Motors erneut starten. Obwohl er für das Team nur auf den 3. Platz landen konnte gelang es Lauda den Fahrer von Ferrari auf Distanz zu halten.

Der Wechsel zu Ferrari

Beeindruckt von Laudas Leistung war auch Enzo Ferrari., welcher dem jungen Fahrer einen Vertrag für 1974 anbot. Mit den Sportwagen florierte das Unternehmen zwar, aber im Rennsport war der letzte Erfolg bereits im Jahr 1964 gefeiert worden. Bei Ferrari bildete der Junge Fahrer mit dem Leiter der Rennsportabteilung und dem Konstrukteur ein Dreigespann, welches die schwarzen Pferde Italiens wieder auf Kurs brachte. Den ersten Titel für die Roten konnte er 1975 erzielen.

Erneute Niederschläge

Nach der Weltmeisterschaft von 1975 begann die Saison 1976 auch positiv. Im 9. Rennen passierte aber der Unfall, der Lauda für immer prägen sollte. Der Wagen brach hinter der Kurve aus, lenkte nach rechts, knallte an die Wand und fing Feuer. Die fast 200 Liter Benzin, verwandelten das Auto in eine Todesfalle. Nachfolgende Fahrer konnten Lauda aus dem Wrack bergen und er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. 48 Tage nach dem Unfall war Lauda aber schon wieder auf der Piste. Er konnte die Augen aufgrund der Verbrennungen nicht richtig schließen, hatte zwischendurch Blutungen an der Seite, fuhr jedoch weiter. 1977 gelang es Lauda erneut Weltmeister zu werden. Als er mit den Vereinsentscheidungen nicht zufrieden war, verließ er Ferrari. 1984 gelang Niki Lauda das scheinbar unmögliche und er wurde ein weiteres Mal Weltmeister, beendete jedoch die Karriere mit dem Hinweis, dass sein Teamkollege es noch weit bringen wird.

Resümee

Warum wir über Niki Lauda berichten? Weil er für seinen Traum immer 110% gegeben hat. Er war ein Rennfahrer mit Ecken und Kanten, wusste aber genau was er wollte und war bereit für diesen Traum alles zu tun. Selbst nach seinem Unfall, wo die meisten einfach aufgegeben hätten, schaffte er es zurück an die Spitze. 

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