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Das Verbot von Telegram

23.04.2018 Kategorien:
Das Verbot von Telegram

Mütterchen Russland gegen Telegram

Pawel Durow der russische Mark Zuckerberg

Russland kämpft seit dem 16.04 mit einer kleinen App aus dem Smartphone Store. Und kriegt die App einfach nicht in den Griff.
Ihr Gründer und Programmierer Pawel Durow scheint einfach zu gerissen und verspottet die Regierung zusätzlich. Pawel Durow war auch der Mitgründer von Vkontakte.ru, was Pawel seinen Spitznamen einbrachte.

Im Sommer 2013 gründete er die App Telegram. Wir berichteten schon über diese App. Diese war als Konkurrenz für WhatsApp gedacht. Doch wie kam es zum Kampf mit der russischen Regierung?

Nun ganz einfach. Telegram nutzt selber eine End-to-End Verschlüsselung. Das heißt, alle Nachrichten sind nur auf zwei Geräten sichtbar. Dem Sender und dem Empfänger. Das brachte Telegram schnell Beachtung. So nutzen die App nun schon zwischen 150 und 200 Millionen Nutzer monatlich.
Das heißt, an die 200 Millionen Nutzer chatten fröhlich alleine oder in angelegten Chaträumen ohne Überwachung vom Staat.
Sowohl in Russland auch in China hat dies schnell für Probleme gesorgt. Hört man dort ungern die Stimme von Regime Kritikern.

Die Sperrung beginnt

Die russische Regierung hat daraufhin die Herausgabe der Codierungsschlüssel verlangt.
Dieser Bitte sind die Leiter von Telegramm nicht nachgekommen. Stattdessen wurde an mehreren Stellen im Internet bekannt gegeben, wie man die daraufhin verhängte Sperre umgehen kann. Eine Art umfassende Anleitung, mit Schritt für Schritt Erklärung.

Und die Nutzer folgten. Nach eigener Angabe von Telegram sind selbst durch die Sperrung von 18 Millionen IP-Adressen durch die russischen Behörden keine merkbaren Abfälle in den Nutzerstatistiken zu verzeichnen.

Der Trick, wie man die Sperre umgeht, ist einfach. Man nutzt einen sogenannten Proxy-Server. Also einen Stellvertreter. Man verbindet sich nicht, wie sonst direkt mit dem Dienst, sondern geht auf einen zweiten Server und dieser schickt dann die Anfrage von sich aus. Das macht die ganze Sache zwar langsamer, aber erlaubt den Zugriff trotz gesperrter Adressen.
 

Wer ist von der Sperrung betroffen?

Jetzt kommt das Ulkige am ganzen Thema. Innerhalb der russischen Behörden wurden ebenfalls Anleitungen verschickt, wie man die Sperrung von Telegram umgehen kann. Also hat die Regierung intern Daten verschickt, um ihre eigenen Sanktionen zu umgehen. Skurril, wie wir finden, aber ein gutes Beispiel für das Problem, welchem Russland versucht Herr zu werden.

Es ist unmöglich, die App aufzuhalten. Ganz besonders, wenn man dies nur durch den Versuch unternimmt, die IP-Adressen zu blockieren. Auch China ist damals an der Zensierung von Telegram gescheitert.

Dies zeigt eine gewisse Ohnmacht, wenn es um die Kontrolle des Internets geht. Wir werden abwarten, wie der Streit zwischen Russland und Telegramm weiter geht.

 

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