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SEMrush - mehr als nur ein Tool?

19.06.2018 Kategorien:
SEMrush - mehr als nur ein Tool?

Auf den ersten Blick kann man sich von der Funktionsvielfalt bei SEMrush überwältigt fühlen. Will man das Tool mal über einen Test-Account erproben, muss man definitiv einiges an Zeit investieren. Sich so mal eben schnell einen Eindruck verschaffen, ist mit diesem Tool leider nicht möglich. Außerdem muss der Nutzer auch fest in Englisch sein, da teils sogar auf ein und derselben Seite Deutsch und Englisch vermischt sind. Bringt man allerdings den nötigen Willen mit, eröffnet sich einem eine bemerkenswerte Funktionsvielfalt für einen sehr ansprechenden Preis, wenn man sich Konkurrenzprodukte anschaut.

Wer kann SEMrush gebrauchen?

Man kann das Tool als Universalwerkzeug bezeichnen. Es liefert einen Überblick im Bezug auf SEO, SEA und Social Media, zeigt Backlinks und einige andere Kerndaten für die meisten Top-Level-Domains an. Neben der eigenen Domain kann man also auch die Konkurrenz analysieren. Zudem können je nach Account eine Anzahl von Projekten angelegt werden. Für die hier eingetragenen Domains lassen sich dann tiefgehende Auswertungen anlegen und passende Maßnahmen zur Verbesserung daraus folgern.

Demensprechend passt das Tool zu Unternehmen, die Support für SEO-Maßnahmen brauchen und die ihre Mitbewerber beobachten wollen. Darüber hinaus eignet es sich für Webagenturen, die einen erhöhten Recherchebedarf haben. Umgerechnet kostet der einfachste Account „Pro“ aktuell 81 EUR pro Monat und beinhaltet schon 5 Projektdomains, 500 Keywords, die überwacht werden können, und 100.000 crawlbare Seiten. So kommt man vergleichsweise günstig an viel Analysepower.

Die Struktur des Tools

Leider lässt sich die Kernstruktur nicht sofort erkennen. Wenn der Nutzer Domain Analytics auswählt, gelangt dieser über diverse Klappmenüs zu einigen der Hauptpunkte. Über der Navigation befindet sich ein Pull-down-Menü, mit dem man in einzelne „Toolkits“ springen kann. Dieses ersetzt dann die Hauptnavigation. Es gibt je ein Toolkit für SEO, Advertising, Social Media, Content Marketing und Competitive Research. Über den Punkt “Alle Tools” in der Hauptnavigation kann man auch zu den genannten Toolkits gelangen. Selbstverständlich haben diese diverse Unterpunkt, so dass schnell deutlich wird, dass eine Beschreibung von SEMrush an dieser Stelle nur oberflächlich vorgenommen werden kann. Um alles ausführlich abhandeln zu wollen, müsste man wohl ein kleines Buch darüber verfassen.

Viele Dashboards

Wenn man einen Domainnamen eingibt und die regionale und sprachliche Ausrichtung taucht das erste Dashboard mit ersten Kennzahlen auf. Noch ruhende Analysefunktionen lassen sich  dann unmittelbar aus dem Dashboard heraus starten. Für Neueinsteiger erleichtert dies den Kickstart, da alle Angaben übers Menü abgefragt werden. Es gibt ein übergreifendes Dashboard, ein Projekt-, sowie ein SEO-Dashboard.

 

Manche Funktionen im Überblick

SEO Content Template

Nach Eingabe einer Keyword-Kombination wertet das Modul die Top 10 bei Google aus und gibt danach Vorschläge zur Verbesserung ab. Zuerst werden die URL der Treffer aufgeführt, gefolgt von Kernempfehlungen. Beim Suchbegriff „Westernstiefel“ gab es den Hinweis, man solle sich bemühen Backlinks von 4 Domains zu bekommen. Zwei der Domains gehörten zum direkten Netzwerk der rankenden Domains, eine zu einer Agentur und die vierte zu einem Webkatalog. Bei den ersten dreien wird man sicher keinen Backlink bekommen. Experten raten häufig davon ab, Registrierungen in Webkataloge zu verwirklichen. Die Folgeempfehlung lautet, einen eigenen Text von 1.010 Wörtern zu produzieren. Es ist zwar unter Experten sehr umstritten, ob die Relevanz der Suchbegriffe aus der Wortanzahl abgeleitet werden kann, aber auf den Laien macht es einen exakten Eindruck.

Zum Schluss folgen noch wesentliche Ratschläge wie, man solle das Keyword „Westernstiefel“ in den Title-Tag einfügen. Die optimale Title-Länge wird mit 55 Zeichen angegeben, die der Description mit 230. Hier fehlt wohl noch ein Update, denn Google gibt seit einiger Zeit beim Title bis zu 70, für  die Description im Extremfall sogar 320 Zeichen an. Die Hinweise sind  also sehr einfach gehalten, weshalb man nicht zu hohe Erwartungen an eigene Top-Rankings stellen darf. Man sollte mindestens noch die Module „Topic Research“ und „Keyword Magic Tool“ nutzen.

Topic Research

Das Topic Research soll helfen, zu einem Suchbegriff weitere Ideen zu entwickeln, die dann per Klick in den eigenen Container mit übernommen werden können. Dazu werden sog. „Cards“ generiert, die Auszüge der Title rankender Dokumente anzeigen, die auch komplett aufgeklickt werden können. Für die aufrufbare Darstellung als „Mind Map“ lässt sich allerdings auf Anhieb kein konkreter Nutzen erkennen.

Keyword Magic Tool

Aktuell noch als Beta markiert, kann man es aber bereits gut nutzen. Dazu gibt man ein „Seed-Keyword“ ein und erhält weitere ähnliche Wortvorschläge, wie sie auch aus dem Keyword-Planner von Google AdWords bekannt sind. Zusätzlich wird bei einigen der bekannten Keywords eine Indexkennzahl von 0 – 1 für den Schwierigkeitsgrad ausgegeben, um mit dem Keyword die „Ränge in den Top 100“ bei Google zu übertreffen. Gefiltert werden kann bei Mehrwort-Suchen nach „Weitgehend passend“, „Passende Wortgruppe“ und „Genau passend“. Die gefundenen Keywords lassen sich exportieren oder auch direkt an die Positionsüberwachung übergeben.

Das Tool lässt sich auf sog. W-Fragen umstellen. Die Resultate für die meisten Suchworte sind jedoch noch nicht zufriedenstellend. Als verantwortliche Keywords wurden für „Westernstiefel“ zudem die Suchworte „schumacher“, „trägt“, „jack“, „pass“ und „corinna“ ausgegeben. Hier bringt jedes kostenlose Tool deutlich bessere Ergebnisse. Für den Aufbau von sog. Holistischen Dokumenten benötigt man diese Analysemöglichkeiten, um eine gute Suchmaschinenoptimierung leisten zu können.

 

Eine Fortführung der Funktionen erhalten Sie im nächsten Blogeintrag!

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