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Spotify; ein taumelnder 1.

22.04.2018 Kategorien:
Spotify; ein taumelnder 1.

Spotify - Platz 1 doch für welchen Preis?

 

Kurzes Unternehmensprofil

Spotify existiert seit 2006. Gegründet wurde die Firma in Stockholm der Hauptstadt Schwedens. Als Kampfansage gegen Musikpiraterie. Trotz eines Jahresumsatzes von 188 Millionen Euro, wird ein Verlust von 40 Millionen Euro pro Jahr verbucht.

Im Jahr 2014 wurde zusätzlich das Unternehmen „The Echo Nest“ gekauft, um die genauere Analyse von Musikstücken zu gewährleisten.

 

Jeder Nutzer bringt Verluste


Derzeit hat das Unternehmen ein riesiges Problem. Das Angebot ist zu günstig. Von 159 Millionen Nutzern, zahlen gerade einmal 71 Millionen, nicht ganz 45%. Die Zahlen wären nicht das Problem, wenn die User nicht so viel Musik hören würden.

Ein Beispiel, des Blog-Autoren, könnte das Problem verdeutlichen. 2016 gab Spotify einen Jahresrückblick. Dieser enthielt ein Bild, mit 81.000 Minuten Musik die der Autor konsumierte. Bei einer durchschnittlichen Songlänge von 3 Minuten ergeben sich daraus 27000 Lieder. Für 120 Euro im Monat, macht dies pro 100 Songs einen Verdienst von 44 Cent. Nun müssen von diesen 44 Cent auf 100 Songs noch Rechte bezahlt werden.

Die Gratisnutzer hinterlassen sogar einen noch größeren Schaden. Wenn die User weniger Musik hören würden, oder alle Nutzer einen Premium Account hätten, würde Spotify aus den Schulden heraus kommen.

Der Konkurrenz hingegen kann es egal sein, ob das Musik Streaming finanziell gut läuft. Da hinter Apple Music oder Amazon.prime Music Multimilliarden schwere Unternehmen sitzen, die ihren Gewinn aus anderen Sektoren ziehen können.

Spotify hat einen Investorenkreis. Dieser hat anfangs viel Geld in die Hand genommen, um Spotify den Start zu ermöglichen. Allerdings, möchten Investoren auch irgendwann ihr Geld zurückhaben. Am besten sogar mit Profit.


Angebot

Derzeit bietet Spotify mit über 30 Millionen Songs, die 2 größte Musik Sammlung nach Apple Music mit 40 Millionen Songs an. Dafür glänzt Spotify durch andere Features. Zum Beispiel, kann man bei den Songs in 3 verschiedenen Qualitäten streamen und diese für den offline Konsum herunterladen. Je nach Internet Flat oder Datenspeicher lohnt es sich manchmal, eher mit 96kbit/s zu streamen anstelle von 320kbit/s. Dafür hat man einen deutlich besseren Sound. Wobei die Konkurrenz von Apple lediglich eine kbit Rate anbietet, 265kbit/s, was zwar eine gute Qualität für Streaming ist, aber halt recht viel GB verbrauchen kann auf den Geräten. Dadurch, dass wir in Deutschland keine richtigen Internet Flatrates haben, sondern mit Datenvolumen herumlaufen, sollten Sie auch immer aufpassen, dass Sie die kbit Rate entsprechend einstellen. Je nachdem ob Sie Zuhause im WLAN sind oder Unterwegs.

Spotify bietet zusätzlich noch jede Woche eine Liste mit Musik an, die ausgewählt wurde, anhand der Musik aus der vorhergehenden Woche. Und ein sogenanntes Release Radar. Dieses zeigt neue Musik von bereits gehörten Künstlern an. Sowie Ende des Jahres einen Jahresrückblick. In diesem steht wie viel Musik, welche Band oder Stielrichtung am häufigsten gehört wurde. Außerdem, wird eine Liste mit den meist gehörten Liedern erstellt.

Auch die Playlist Funktion ist optisch bei Spotify besser. Alles ist übersichtlicher, lässt sich leicht benennen oder in Ordnern an der Seite sortieren.

Spotify stellt Playlisten nach Gefühlslage, Aktivität oder Genre zur Verfügung, mit dessen Hilfe man das Motto der Firma leicht verwirklichen kann. Der Name eine Kombination aus dem englischen spot => entdecken und ify dem Ende des englischen Wortes identify also identifizieren, was auch dem Motto gleicht.
Die Firma hat sich als Ziel gesetzt, Kunden Zugriff auf viel Musik zu geben und dem Nutzer dabei zu helfen, seinen Musikgeschmack zu erweitern.

Wie geht es weiter?

 

Derzeit laufen 44% aller Musik Streams über Spotify. Apple Music ist der Zweiplatzierte mit 19% und Amazon befindet sich mit 14% auf dem 3. Platz.


Aber wenn Spotify nicht langsam anfängt Gewinne zu erzielen, könnte es durchaus zu einem Verkauf kommen, oder einer Einstellung des Dienstes.

Nur weil man ein gutes Produkt hat, muss man noch lange nicht gut wirtschaften. Dies musste 1994 Commodore schon schmerzhaft feststellen. Obwohl Commodore Windows damals bei Weiteren überlegen war, ging die Firma bankrott.

Hoffen wir einfach mal das Spotify nicht das gleiche Schicksal blüht.


 

 

 

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