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Sprach- und Bildsuche: Mehr als nur ein Hype

12.06.2018 Kategorien:
Sprach- und Bildsuche: Mehr als nur ein Hype

Der Hype um die Sprach und Bildsuche

Seit ungefähr zwei Jahren wird das Thema Sprachsuche als neuer Marketing-Trend genannt. Wer als Unternehmen für die Zukunft gewaffnet sein will, muss seine Online-Marketing-Strategie hierauf ausrichten. Doch es gibt externe Studien (http://einfach.st/npm2), die die tatsächliche Nutzung solch Intelligenter Lautsprecher untersucht haben. Diese stellten fest, dass Google-Home-Lautsprecher und Co. eher zum Musik hören, als Wecker oder zum Licht ein- und ausschalten genutzt werden und seltener zum Suchen oder Shoppen. Wurde die Sprachsuche folglich nur gehyped und birgt kaum Marketing-Potenzial?

Smartphone statt Smartspeaker

Bereits vor 24 Monaten teilte Google CEO Sundar mit, dass Suchanfragen auf Smartphones zu 20 % sprachgesteuert sind. Nach dem Internet-Marktforschungsunternehmen Comscore werden 2020 die Hälfte aller Suchen per Sprachsteuerung eingegeben (http://einfach.st/cpl3). Wollen sich Marketingexperten also auf die Sprachsuche ausrichten, müssen sie sich das mobile Suchverhalten ansehen. Im Smartphone liegt das Potenzial für sprachgesteuerte Ausführungen, (noch) nicht im Smartspeaker.
Anfang des Jahres veröffentlichte Google einen Bericht zu mobiles Suchverhalten (http://einfach.st/twg1). Hierin zeichnet Google einen direkten Zusammenhang zwischen dem Smartphone und der Erwartungshaltung des Nutzers, die sich geändert hat. Beim Smartphone steigt die Anzahl der ausführungsnahen Suchen auf dem Handy an. Es werden Produkte bevorzugt, die genau zum Suchenden passen. Dies zeigt sich in den Google-Trends eine Suchanfrage häufig mit der Formulierung „best“ oder „best for me“ zu tätigen.
Es ist naheliegend, dass der Nutzer personalisierte Empfehlungen von der Suchmaschine erwartet. Er will, dass diese den Kontext berücksichtigt, wie z.B. Tageszeit, vorherige Fragen und Standort. Der Nutzer will keine Zeit verlieren und unpassende Antworten sollen ausgeschlossen werden. Das für ihn beste Suchergebnis und zwar sofort – das ist sein Bestreben.
Den Studien von Google kann entnommen werden (http://einfach.st/twg4), dass die mobilen Suchanfragen mit der Begriffsverwendung von „for me“ in den vergangenen 2 Jahren um 60 % angestiegen sind. Mit diesen nachforschenden Begriffen werden Informationen gesucht, die geradewegs vor der Entscheidung zum Kauf stehen. Folglich kann es sich langfristig auszahlen seinen Content rechtzeitig zu optimieren.

Sprachsuche: komfortabel und schnell

Doch warum ist es sicher, dass der Anteil der Sprachsuchanfragen ansteigen wird? Es gibt mehrere Gründe: Es ist bequem und geht zügiger als die manuelle Eingabe per Tastatur, besonders beim Smartphone mit seinem kleinen Eingabe-Interface. Denn ein Mensch kann im Durchschnitt 150 Wörter pro Minute sprechen, doch in derselben Zeit nur 40 Wörter eintippen (http://einfach.st/purna). Darüber hinaus gelingt die sprachgesteuerte Suche unter geringerer Anstrengung und ist intuitiver als Wörter zu schreiben. Damit bedient sie die Erwartungshaltung des Nutzers unkompliziert an personalisierte und brauchbare Rückmeldungen zu kommen. Eine vorausschauende Marketingstrategie sollte die Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen.
Auch der technische Fortschritt beeinflusst den Durchbruch der Sprachsuche. Google gibt an, dass die Fehlerrate seiner Spracherkennungssoftware 4,9 % beträgt (http://einfach.st/speech2). Dementsprechend erbringt der Sprachassistent die gleiche Leistung wie ein Mensch. Er hat eine niedrige Fehlerrate und das Ergebnis für den Nutzer ist hochwertig.

Die Steigerung der Sichtbarkeit

Wie lässt sich nun die eigene Sichtbarkeit in den Suchergebnissen sicher stellen? Ende 2017 gab Google zum ersten Mal Qualitätsrichtlinien für den Google Assistant heraus (http://einfach.st/gassi3). Letztendlich sollen die Berechnungsverfahren Sprachnachrichten erstellen, die „grammatikalisch, fließend und prägnant“ sind. Folglich ist hervorragender Content noch immer wichtig, die Lesbarkeit wird jetzt aber um die Sprechbarkeit erweitert. Wie verständlich ist der Inhalt beim Zuhören? Können alle wichtigen Informationen vermittelt werden? Dies sind Fragen, die Content-Marketing-Experten berücksichtigen sollten. Des Weiteren sind zudem  ein responsives Design und bestmögliche Ladezeiten unerlässlich.

Sprachsuche kombiniert mit Bild

Außerdem nimmt die Beliebtheit der mobilen Sprachsuche nicht ab, weil der Nutzer neben der schnellen und bequemen Eingabe sich auch Bilder beispielsweise beim Einkaufen anzeigen lassen kann, um eine Kaufentscheidung treffen zu können. Der Handybildschirm ist ein wesentlicher Pluspunkt im Vergleich zu den ersten Smartspeakern. Auch Amazon ergänzt seine sprachgesteuerte Echo-Lautsprecher-Serie als Folge dessen um den Echo Show und den Echo Spot, je mit integrierten Display. Google und Facebook wollen nachziehen und smarte Lautsprecher mit inkludiertem Bildschirm produzieren. Das macht auch Sinn, denn beinah 50 % aller US-Kunden suchen nach Bildern bevor eine Kaufentscheidung gefällt wird. Durchschnittlich bedarf es 3 – 4 Abbildungen des Produktes bis es in den Warenkorb gelegt wird (http://einfach.st/vrec3). Es zeigt sich also, dass Nutzer Bilder brauchen, um ihre Inspiration in einen Kaufentschluss zu verwandeln.

Visuelle Suche: schneller finden

Die Bilder haben noch ein größeres Potenzial, den Austausch schneller werden zu lassen als die Sprache. Denn das Gehirn des Menschen kann Informationen in Bildern 60.000-mal schneller umsetzen als das geschriebene Wort. Warum dies nicht auch für die Sucheingabe nutzen? Das Bild selbst wird zum Suchwort. Der Nutzer macht ein Foto eines Gegenstandes, lädt es hoch und kriegt gleichartige Fotos oder geeignete Informationen.
Die weltweit größte Bildersuchmaschine Pinterest führte Anfang 2017 die Funktion „Lens“, mit der man Bilder suchen kann, ein. Der Nutzer kann einfach die Kamera des Smartphones auf ein Objekt richten und die App erkennt beispielsweise eine Hose und sucht nach vergleichbarer Kleidung. Diverse Online-Anbieter in Europa und den USA machen sich diese Technologie schon zunutze.
Google Lens ist ein analoges Werkzeug zur Suche. In Echtzeit werden über die Kamera des Smartphones Gegenstände erkannt. Beispielsweise erhält der Nutzer, wenn ein Restaurant erkannt wird, Kundenbewertungen gleich mit. Der Nutzer findet das Gesuchte so schneller und kann zügiger entscheiden. Deshalb sollten sich örtliche Firmen um einen guten Ruf kümmern und ihren Eintrag bei Google My Business wiederum verbessern.

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