Google Phantom

Googles „Phantom“-Update war ein Update, was Google nie öffentlich bestätigt wollte. Auch kommt der Name nicht von Google selbst. Das Phantom trägt keinen Namen könnte man also sagen. Es einfach nur ein unbekanntes unbestätigtes Google Update. Nur leider, hat es für solche leider zu viel Aufsehen erregt. Die SEO-Gemeinde sprang im Dreieck, als die Änderungen von Phantom die SERPs durch schüttelten. Aber was genau, hat das Update eigentlich verändert?

Das Phantom der RankingPages

Das Update, welches still und heimlich Anfang Mai 2015 ausgerollt werden sollte, war leider zu deutlich spürbar. Manche Seiten verzeichneten einen überraschenden Rückgang der Sichtbarkeit um 20 bis sogar 60%. Auf die ersten Anfragen bei Google dementierte man zunächst. Man hätte kein neues Update aufgespielt. Als der Informationswunsch immer größer wurde knickte Google schließlich ein. Es gab eine Änderung am Kern-Algorithmus. Dieser veränderte auch wichtige Ranking Faktoren. Ganz besonders den des Contents. Inhalt wurde nun anders bewertet als vorher. Da dieses Update am eigentlichen Nucleus von Google gemacht wurde und trotzdem nicht öffentlich gemacht werden sollte, bürgerte sich in Fachkreisen schnell der Begriff Google Phantom Update ein. Welcher dem Update bis heute anhaften geblieben ist.

Wieder einmal musste Googles Mittelmann Matt Cutts rann. Eigentlich der Chef-Entwickler des Webspam Teams wurde Matt Cutts schnell die gute Fee die zwischen dem großen G und der SEO Gemeinde vermitteln musste. Nicht nur in diesem Fall.

Der Algorithmus muss weiterhin geschützt bleiben 

Google wollte das Update aus mehreren Gründen geheim halten und erklärte, aus denselben Gründen auch nicht, was genau Teil des Google Algorithmus Updates war. Die Gründe sind dabei so simple wie triftig. Ersten möchte man Black Hat-SEOs nicht genau preisgeben wie man die Algorithmus Änderung ausnutzen kann, um mit Schwarzhütler SEO Techniken das eigene Ranking unfairerer Weise zu stärken. Zweitens möchte man über den Google Core-Algorithem so wenig wie möglich bekannt geben, da dies die Haupteinnahme Quelle für Google ist.

Dies ist auch der Grund warum fast alle Google Updates nur spekulativ beurteilt werden können und Google immer weiter von der SEO Gemeinde sich entfernt hat. Die meisten Informationen sind nicht nur spekulativer Natur sondern beruhen aus Erfahrungswerten die sich meist NACH den Updates in den SERPs gezeigt haben. Wir lernen also über die Updates, anhand von Auswertungen welche Seiten bestraft wurden.


Zusammenfassend

Um einen Strich unter die Update Politik zu setzen, das Update hat den Algorithmus zwar nicht neu erfunden, Ihn aber auf gravierende Weise beeinträchtigt. Wie stark sieht man an der Zahl und der Reichweite wie viele und wie weit die Seiten abgestraft wurden. Die Updates werden hauptsächlich durchgeführt um die Suchmaschine dahingehend zu optimieren, dass sie immer besser für den Nutzer filtert. Auch die Absicht des Nutzers wird dabei immer weiter von Google versucht zu verstehen. Wir können wir Phantom nun für uns nutzen? Das ist die Frage die wir uns stellen müssen. Dazu sollten wir jedoch erst einmal klären, was für Änderungen an den SERPs Phantom eigentlich mit sich gebracht hat.

Thin Content war das Ziel des Anschlags

Nun was genau bedeutet eigentlich Thin Conent. Thin Content ist einer der 3 großen Sünden für Google. Dabei sind die beiden anderen über optimierte Seiten und duplizierter Inhalt. Dieses Update richtete sich aber vor allem anderen gegen den Thin Content. Dabei sprechen wir von Thin Content immer dann, wenn wir einen sehr dünnen Inhalt haben. Also notdürftig aneinander gereihte Behauptungen, ohne Beweise, Argumente, Thesen und Quellen. Meist ist dieser Content aber auch sogenannter UGC also User Genereted Content. Jetzt Google mit dem Update leider auch Seiten abgeschossen, die bewusst UGC beinhalteten. Also Diskussionsforen und Seiten für Rezepte. Dies war von Google leider nicht gewollt. Aber genau aus solchen Gründen gibt es auch für die meisten Updates eine Version 2 und 3. Damit wird später auch ein Update wie Phantom feinfühliger darauf getrennt, Diskussionen und Rezepte zu verschonen aber Seiten die einfach nur viel qualitativ niedrigen Inhalt posten abzustrafen. Es mussten aber auch Seiten die zu viel und besonders die falsche Werbung nutzen dran glauben.

Was bedeutet das für Nutzer?

Der Inhalt muss im richtigen Verhältnis zur Werbung stehen. Außerdem sollte Inhalt wenn möglich gut strukturiert sein und eine gewisse Stärke mitbringen. Wir reden hier von einzigartigem Content, der wirklich eine Aussage trägt, Füllwörter vermeidet und an sich einfach nur überzeugend ist. Auch das Design der Seite sollte weise gewählt sein. Dabei ist es wichtig, dass man sich fragt, was möchten die User sehen. Denn meist ist das die Frage die Google sich für solche Updates stellt. Wenn Sie einen Satz auf 40 Werbeflächen schalten, bekommen Sie vielleicht erst mal viel Geld, dann aber eine Abstrafung von Google, Sie verlieren an Sichtbarkeit, weniger Kunden kommen auf die Seite, die Werbebanner bringen keinen Gewinn mehr. Spielen Sie nicht mit zu viel Werbung. Eine Seite die gut in Google steht und ein oder zwei Werbungen hat, die niemanden stören, könnte Effektiver sein.

Google versucht wie ein Nutzer zu lernen

Der Algorithmus soll später einem Benutzer gleichen. Er soll sich die Seite angucken, bemängeln wenn es zu viel Werbung gibt und desinteressiert sein wenn der Inhalt schlecht, oder geklaut von anderen Seiten ist. Das Phantom Update war ein Schritt in genau diese Richtung. Damit Google lernt wie ein Mensch zu fragen, um besser zu verstehen, wenn Menschen fragen und wonach Menschen fragen.

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